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Das Kollagen wurde in einem Kochtopf erfunden
Folge auf Französisch. Den vollständigen Text lesen Sie unten auf Deutsch.

Der Text der Folge
Willkommen bei Herba Barona, Ihrem Geschäft für Nahrungsergänzungsmittel in Paris. Jede Folge geht von einer echten Frage aus, die uns im Laden gestellt wird, und Sie nehmen eine Sache mit nach Hause. Heute, zum Auftakt der Reihe, ein Produkt, das alle überrascht, die es bei uns entdecken: ein Glas Knochenbrühe. Und ein Gedanke, der die Perspektive umdreht: Das erste Kollagen der Geschichte wurde nicht in einem Labor erfunden. Es wurde in einem Kochtopf erfunden.
Der Sonntagseintopf
Gehen Sie zwei Generationen zurück. Sonntags stand bei unseren Urgroßeltern ein Eintopf auf dem Herd. Und in diesem Eintopf lagen Knochen — ein Gerippe, das man stundenlang auf der Herdecke vor sich hin köcheln ließ. Niemand sprach von Kollagen, niemand sprach von Aminosäuren. Man nannte es Brühe, und man trank sie, weil sie gut schmeckte und weil man spürte, dass sie guttat. Vor den Kapseln, vor den Pulvern hat man Kollagen nicht geschluckt: Man hat es gegessen.
Und dann haben wir damit aufgehört. Denn ganz ehrlich: Wer lässt in einer Pariser Wohnung noch zwanzig Stunden lang Knochen köcheln?
Zwanzig Stunden Kochzeit
Zwanzig Stunden. Merken Sie sich diese Zahl, denn sie steht nicht zur Zierde da. So lange dauert es bei kleiner Flamme, bis die Knochen freigeben, was in ihnen steckt: das Kollagen, das Glycin, die Mineralstoffe. Eine Stunde Kochzeit ergibt Salzwasser. Zwanzig Stunden ergeben eine Brühe, die abgekühlt geliert — das Zeichen, dass sie reich ist. Genau so macht es das Haus Jarmino, ganz nach alter Art. Knochen von Bio-Rindern aus Bayern, auf der Weide gehalten und mit Gras gefüttert. Zwanzig Stunden langsames Köcheln. Danach wird die Brühe eingekocht, damit stundenlanges Sieden in ein Glas passt.

Drei Zutaten, eine Zahl
Und dann zwei Zahlen, die für sich sprechen. Die Zutatenliste kommt mit drei Wörtern aus: Bio-Rinderknochen, Wasser, Salz. Kein Aroma, kein Konservierungsstoff, kein Geschmacksverstärker — das Etikett ist in drei Sekunden gelesen. Und die Konzentration: 37 Gramm Kollagen pro 100 Gramm Konzentrat, mit den Aminosäuren der traditionellen Brühe, allen voran dem Glycin. Anders gesagt: das, was der Sonntagstopf unseren Urgroßeltern gab, in dichter Form. Und das Ganze glutenfrei, laktosefrei, sehr nahrhaft und sehr kalorienarm.
Die Tasse oder die Küche
Und wie verwendet man das konkret? Zwei Schulen. Die Tasse: ein Löffel in heißem Wasser, umrühren, fertig ist eine Brühe zum Trinken — viele unserer Kundinnen und Kunden haben sie sich morgens oder in der Pause angewöhnt, anstelle eines Tees, und sie fügt sich ganz natürlich in eine leichte Ernährung oder ein Intervallfasten ein. Und die Küche: eine Suppenbasis, ein Risotto, eine Sauce, ein Ablöschen — sie ersetzt jeden Brühwürfel aus der Fabrik, und zwar unendlich viel besser. Dasselbe Glas, zwei Leben. Und wenn Sie lieber erst probieren möchten, bevor Sie sich festlegen: Es gibt die Reihe auch in trinkfertigen Flaschen und in der Hühnerversion.
Was Sie heute mitnehmen: Knochenbrühe ist keine Mode aus Kalifornien. Sie ist ein französisches Großmutterrezept, das die Brühwürfelindustrie in Vergessenheit geraten ließ und das jetzt durch die große Tür zurückkommt. Wenn Sie das nächste Mal das Wort Kollagen auf einem Etikett lesen, denken Sie daran: Am Anfang war es keine Kapsel. Es war ein Sonntagsessen.
Das war eine Folge des Podcasts Herba Barona, aufgenommen in Paris. Bis bald.